Karibik

Die Inselwelt der Karibik bildet zusammen mit der Festlandbrücke Zentralamerika das zwischen Nord- und Südamerika gelegene Mittelamerika. Zu den karibischen Inseln gehören die Inselgruppen der Großen und Kleinen Antillen und die Bahamas. Mit Ausnahme der Bahamas liegen sie in den Tropen und sind überwiegend mit üppiger tropischer Vegetation bedeckt.

Über dem Karibischen Meer entwickeln sich häufig verheerende Hurrikane. Die Staaten der Karibik sind in der Mehrzahl arme, agrarisch strukturierte Entwicklungsländer, deren Wirtschaft auf dem Anbau von Exportkulturen und dem Tourismus basiert. Lage

Die Karibik und die Festlandsbrücke Zentralamerika bilden zusammen das zwischen Nord- und Südamerika befindliche Mittelamerika. Zur Karibik zählt die Inselwelt Mittelamerikas, die den Golf von Mexiko und das Karibische Meer zum Atlantik hin abgrenzt.

Die Inselwelt besteht im Wesentlichen aus den karibischen oder Westindischen Inseln, die insgesamt eine Fläche von etwa 240000 km², die der von Großbritannien entspricht, besitzen. Sie erstrecken sich in einem weit geschwungenen, fast 4000 km langen Bogen zwischen der nordamerikanischen Halbinsel Florida und der Nordküste Südamerikas am Delta des Orinoco.

Drei Inselgruppen können unterschieden werden: die Großen Antillen mit den Inseln Kuba, Hispaniola (mit der Dominikanischen Republik und Haiti), Jamaika und Puerto Rico, die Kleinen Antillen und die Bahamas. Zu den Kleinen Antillen gehören wiederum die Inseln über dem Wind (Virgin Islands/Jungferninseln bis Trinidad) und die Inseln unter dem Wind (Aruba bis zur Isla de Margarita).

Das Karibische Meer bildet den Südteil des amerikanischen Mittelmeeres und wird von Zentralamerika und den Westindischen Inseln nahezu vollständig umschlossen. Nur im Nordwesten ist es durch die 190 km breite Straße von Yukatán mit dem Golf von Mexiko verbunden. Während die durchschnittliche Tiefe etwa 2000 m beträgt, erreicht es mit erheblichen 7680 m im Caymangraben seine tiefste Stelle.